Genossenschaftlich günstig ...
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Wie alles begann ...

Der Verdacht auf überhöhte Gaspreise wird zusätzlich noch dadurch genährt, dass die Gasversorger auf die Bindung des Gaspreises an den Ölpreis pochen, jede Ölpreiserhöhung sofort umsetzen, aber in Zeiten fallender Ölpreise die Gaspreise entweder gar nicht, oder – in Ausnahmefällen - nur minimal absenken. Darüber hinaus lassen es die Gaslieferanten an jeder Transparenz missen und sie wollen den Bürgerinnen und Bürgern nicht erklären, wie die Gaspreise wirklich zustande kommen.

Viele Bürger widersprechen daher der Gaspreiserhöhung – in Bremen allein mindestens 15.000 – oder ziehen sogar vor Gericht, um die Energieversorger zur Transparenz in ihren Kosten zu zwingen. Das ist nun erst einmal gelungen, in erster und zweiter Instanz (Nov. 2007) unterlag die swb gegen eine Gruppe von 59 Klägern, die die Gaspreiserhöhung verweigerten und die Billigkeit - also die Angemessenheit - des Preises feststellen lassen wollten.

Mehr dazu können Sie unter unter www.verbraucherzentrale-bremen.de lesen.

Doch nun helfen wir uns selbst - eine Genossenschaft schafft Transparenz! Wir halten den Protest gegen überhöhte Preise für richtig. Das allein reicht uns aber nicht! Noch besser ist es, den Ein- und Verkauf an Gas in die eigene Hand zu nehmen. Die Genossenschaft – am 09. März 2006 gegründet - ist dafür die ideale Rechtsform. Sie ist per Gesetz demokratisch strukturiert, die Genossen können gleichberechtigt über die Generalversammlung Einfluss auf den Wirtschaftsplan nehmen und bei höchstmöglicher Transparenz darüber bestimmen, was mit den Überschüssen geschieht. Zu den Gründungsmitgliedern gehören: Volker Bruns, Jürgen Franke, Wolfram Kaiser, Frank Michael Rauch, Marion Remlinger, Gert Wolfgang Schade, Peter Willers. Michael Großer hat mit gleichem Engagement mitgewirkt, war zum Gründungstermin aber verhindert.